Klettergebiet bei Baška: Portafortuna

19. Mai 2024

Hallo zusammen!

Bei Baška gibt es mehrere Klettergebiete, das größte ist Portafortuna. Parkplatz, Zustieg (ca. 20 Minuten) und Wegfindung sind super, genauso wie das Klettergebiet selbst – Absicherung und Felsqualität sind traumhaft. Und für den Spaß verstecken sich immer mal wieder Zwerge – unten genauso wie oben.

Wir waren zwei Mal bei diesem Gebiet. Das erste Mal war es sehr schwül, dementsprechend anstrengend war der Zustieg. Aber wir wurden mit diesem schönen Klettergebiet belohnt. Es gibt mehrere Sektoren, wir starteten bei D Left. Das Wetter hielt aber leider nur für zwei Routen, da dann ein Gewitter aufzog. Mit 30 und 22 Metern waren diese aber recht lange und für mich wie immer bei langen Routen ein Genuss.

Ein paar Tage später kamen wir dann nochmal bei besserem Wetter und damit auch deutlich mehr anderen Leute. Das Gebiet ist zum Glück groß, so dass wir uns immer ein Plätzchen gefunden hatten. Los ging es dieses Mal im Sektor D Right.

Hier kletterten wir eine Route nach der anderen: Zum Start eine 4c, dann ging es weiter bis 5c und eine nach der anderen Route war ein Genuss. Nach fünf Routen, die alle um die 20 Meter hatten, war es Zeit für Pause. Die machten wir im Sektor C. Alles, was wir im Sektor D geklettert waren, ging sehr gut und war bestens abgesichert bei rauem Fels. Auch die 5c fühlten sich eher leichter an.

Nach der Pause wechselten wir in den versteckten Sektor A. Da war der Fels rutschiger und anspruchsvoller. Wir kletterten 5a, 5b und 5c+, die alle drei deutlich fordernder waren als das, was wir im Sektor D hatten. Zwischendrin versuchten wir uns noch an einer 6c, die direkt neben der 5c+ war, waren aber nicht erfolgreich und beendeten wieder mit der 5c+.

Öfter konnten wir den Klettergarten leider nicht besuchen, da wären aber noch genug Routen gewesen, die wir hätten klettern können. Der Klettergarten ist sehr empfehlenswert und daher auch entsprechend beliebt.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Auf die Insel Krk nach Baška

01. April 2024

Hallo zusammen!

Von Istrien aus ging es für uns weiter auf die Insel Krk nach Baška. Wir wohnten nicht direkt am Meer, hatten aber Fahrräder, mit denen wir in zehn Minuten am Strand waren.

Auf dem Weg dorthin begrüßte uns schon am ersten Abend ein Esel und noch dazu kamen wir an einem wilden riesigen Feigenbaum vorbei – das fing schon mal gut an.

Wir nutzten den Ort auch für eine kleine Wanderung zu Plato Mjeseca bzw. den Weg zum Mond. Das konnten wir direkt von unserer Unterkunft aus machen. Es ging los durch den Wald.

Erstes Ziel war der kleine Gipfel Zakam, von dem aus wir einen herrlichen Blick auf Baška hatten. Dann ging es weiter in Richtung Mjesec. Das Wetter war an diesem Tag leider sehr gemischt, daher beobachteten wir die Wolken recht aufmerksam.

Zur Mondlandschaft kamen wir noch rechtzeitig, konnten dort aber nicht lange verweilen, da die Wolken nun immer dichter wurden. Durch den Wind war es auch kühler als erwartet.

Beim Abstieg in Richtung Baška fing es dann zu regnen an. So schnell der Regen da war, so schnell war er dann wieder weg. Und wir konnten noch zum Campingplatz laufen, wo wir etwas essen wollten.

Dort gibt es vegane Gerichte auf der Karte, weshalb ich dorthin wollte. Der erhoffte Burger war leider aus, aber es gab Alternativen. Auf dem Weg dorthin hatten wir traumhafte Meerblicke.

Dann folgte der Weg zurück und wir waren froh, als wir wieder an unserer Unterkunft waren, weil es mittlerweile komplett dunkel war.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Abschlussspaziergang durch Rovinj

01. April 2024

Hallöchen zusammen!

Bevor es von Rovinj aus weiterging, besuchten wir noch den Ort selber. Das war ein schöner Abschlussausflug.

Den Blick auf Rovinj umgeben vom Meer kennt man und wir freuten uns, am Meer entlang den Ort abzulaufen. Dort befinden sich immer wieder Möglichkeiten direkt ins Meer zu gehen.

Wir hatten Glück, dass gerade an diesem Tag Markt war, so konnten wir uns mit frischen Feigen eindecken. Der Markt ist allerdings für Touristen ausgelegt und entsprechend teuer. Ein Schnäppchen wird man dort nicht finden.

Wir sind noch zur Burg und zur Kirche. In Summe ist es einfach ein schöner Ort zum Durchschlendern und immer wieder stehen bleiben und genießen.

Wie üblich in Istrien sind die Straßen- und Ortsschilder neben Kroatisch auch auf Italienisch. Wir fanden das natürlich besonders interessant.

Und damit hatten wir uns von Rovinj verabschiedet – nächster Stopp war die Insel Krk.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Klettertraum in Dvigrad

24. Februar 2024

Hallöchen zusammen,

wenn im Kletterführer „Vorsicht vor Schlangen“ steht und im Nebensatz klar wird, dass damit tatsächlich giftige Schlangen gemeint sind, ist man erst mal nicht so motiviert, in diesem Gebiet klettern zu gehen. Da das Gebiet aber schon im Kletterführer richtig gut aussieht, sind wir dann mit langen Hosen und etwas Hintergrundwissen doch zu dem Gebiet gefahren, was eine der besten Entscheidungen des Urlaubs war. Das Gebiet ist ein Traum!

Mit der Beschreibung im Kletterführer war das Gebiet gut zu finden. Neben uns war noch ein Kletterpärchen da, das war’s. Und das Gebiet ist so groß, dass man sich trotzdem alleine fühlt. Schöner Fels, gut abgesichert und mitten in der Natur – das Gebiet hat alles, was für uns ein schönes Klettergebiet ausmacht.

Und so kletterten wir am ersten Tag im vorderen Bereich (A1/2 und B1) und machten uns mit dem Gebiet vertraut. Anscheinend wurde das Gebiet gerade renoviert, da einige Routen ganz neu aussahen und andere alte Routennamen überpinselt und nicht kletterbar waren.

Nachdem es uns so gut gefallen hatte, waren wir am Tag drauf gleich wieder in Dvigrad. Anfangs waren wir alleine, dann kam eine deutsche DAV Gruppe. Zum Glück ist das Gebiet groß genug, so dass wir uns in die hinteren Sektoren verzogen. Angefangen hatten wir bei B1 und waren dann bei C und D.

Und umso weiter hinten wir waren, umso mehr entdeckten wir. Jeder Sektor hat hier wunderschöne Routen zu bieten, wir genossen es sehr da zu sein. Auch der Ausblick von oben über die weite Landschaft ist herrlich und mit etwas Glück hat man die Ruine von Dvigrad im Blick.

Es waren zwei herrliche Klettertage in Dvigrad, wir hätten uns auch gut vorstellen können, dort noch einen Tag zu verbringen. Wir waren da übrigens an einem Samstag und Sonntag und trotzdem war kaum was los. Gerade die Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit macht das Gebiet so schön. Ach ja: Wir sind – zum Glück – keiner einzigen Schlange begegnet 😉 .

Liebe Grüße,
Sabine 🙂

Kleiner Ausflug nach Pula

24. Februar 2024

Hallo zusammen!

Nach zwei Tagen klettern war Pausentag angesagt und wir haben uns dafür die Stadt Pula ausgesucht. Und gleich zu Beginn: Mit dem Auto in Pula einen Parkplatz zu finden kostet einige Nerven, aber irgendwann hatten wir das dann geschafft.

Wir sind zuerst zur Arena gelaufen. Das Wetter war noch bewölkt und daher der Anblick noch nicht so beeindruckend wie er hätte sein können. Faszinierend war es trotzdem, dass da mitten in der Stadt diese Arena steht.

Danach sind wir in die Altstadt zum Augustustempel und zur Festung. Als wir durch die Altstadt gelaufen sind, haben wir an den Restaurants (und übrigens auch an den zweisprachigen Straßenschildern) erkannt, dass Istrien italienisch geprägt ist. Wir haben uns daher eine leckere Pizza gegönnt.

Von der Festung hatten wir einen schönen Blick auf die Stadt und waren etwas abseits vom Trubel. Der eigentliche Höhepunkt für uns war aber der eher zufällige Besuch in der Franziskanerkirche.

Denn dort fanden wir nicht nur einen schönen Innenhof, sondern dazu auch viele Schildkröten, die auf dem Grünbereich unterwegs waren. Damit hatten wir nicht gerechnet und hatten Spaß die Tiere zu beobachten.

Zum Schluss hatten wir dann doch noch einen sonnigen Blick auf die Arena. Das war gleich ein ganz anderes noch beeindruckenderes Bild als bei unserer Ankunft.

Liebe Grüße,
Sabine 🙂